• Vanadium: Deutlich erhöhte Nachfrage aufgrund des ungebremsten Trends zu erneuerbaren Energien erwartet – Unternehmen wie Vanadium Resources können profitieren

    Die geopolitische Lage der Welt hat sich nicht erst mit der Pandemie und dem Ukraine-Krieg radikal verändert. Schon lange konkurriert die Volksrepublik China mit dem Westen um Ressourcen. Die neue Seidenstraße ist in dieser Hinsicht wohl das berühmteste und ambitionierteste Projekt der Regierung in Beijing. Darüber hinaus aber haben die Ostasiaten bereits in Südamerika den Kampf um die Kupferreserven dieser Welt aufgenommen. Schließlich ist das Reich der Mitte mit rund 55 Prozent weltweit der mit Abstand größte Verbraucher des roten Metalls. Auch in Afrika wetteifert das Land um Rohstoffe für seine ambitionierten Wachstumsziele. Nicht umsonst sind die Chinesen dort nicht nur mit Eisenbahnprojekten, sondern auch mit direkten Beteiligungen – auch an westlichen Mining-Konzernen – stark vertreten.

    Mit dem Ausfall von Lieferketten während der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine ist China endgültig als der künftige Konkurrent der USA und ihrer westlichen Verbündeten wahrgenommen worden. Russland dürfte ohnehin als Lieferant von Energie und Metallen künftig ausfallen. Und so gilt es, jetzt hier Pflöcke einzuschlagen und sich Lieferanten in Afrika, Lateinamerika und im südlichen Asien zu sichern.

    Besonders prekär ist die Lage bei vielen Metallen, die für die Elektrifizierung des Verkehrs und den Umbau der Energiesysteme weg von fossilen Brennstoffen Bedeutung haben. Hierzu haben die EU und die USA jeweils Listen mit kritischen Metallen veröffentlicht. Mit dabei sind alte Bekannte wie Lithium, Aluminium, Nickel oder eben Kupfer.

    Noch nicht im Fokus der Öffentlichkeit steht dabei Vanadium, dass sich beispielsweise auch in der Zusammenstellung kritischer Metalle des US Geological Survey (USGS) befindet. Der Zusatz von Vanadium führt in Chrom-Vanadium-Stählen zu einer Erhöhung der Zähigkeit und damit zu einer erhöhten Widerstandsfähigkeit des Endprodukts Stahl. Etwa 85 Prozent der weltweiten Produktion landet heute in diesem Bereich. Das klingt erst einmal wenig spannend. Doch darüber hinaus kann Vanadium ein großes Problem der Erneuerbaren Energien lösen. Denn der Wind weht nicht ewig und nachts scheint keine Sonne. Die gewonnene Energie kann aber in sogenannten Vanadium Redox Batterien gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Sie haben den Vorteil, dass sie langlebig sind und bis zu 20.000-mal ohne großen Leistungsverlust wieder aufgeladen werden können. In den kommenden Jahren soll die Nachfrage nach Vanadium daher um etwa ein Viertel steigen. Der Bedarf der Erneuerbaren Energien soll bis 2025 rund 15 bis 25 Prozent der globalen Produktion ausmachen.

    Die Abhängigkeit der westlichen Industrieländer ist hier besonders groß. Laut Daten des USGS stammen 78 Prozent der globalen Produktion von Vanadium aus China und Russland. Die USA und Europa haben keine ausbeutbaren Reserven und keine Produktion. Aktuell dient vor allem Südafrika als wichtiger Lieferant für die westlichen Staaten. Dabei gibt es im Prinzip genug Vanadium auf der Erde, allerdings nur selten in hoher Konzentration, so dass sich ein Abbau meist nicht lohnt.

    Vanadium Resources sichert sich in diesem wichtigen Nischenmarkt derzeit eine gute Position. Das australische Unternehmen entwickelt nämlich das Steelpoortdrift-Projekt in Südafrika. Hierbei handelt es sich um das größte, in Entwicklung befindliche Vanadium-Vorkommen der Welt. Schon vor mehr als zehn Jahren hatte Vanadium Resources in diesem Bushkov-Komplex nach Vanadium gesucht. Im Fokus standen dabei Liegenschaften, auf denen sich einst Bergwerke befanden.

    Das Unternehmen wurde fündig und hat inzwischen den Status eines Explorers hinter sich gelassen und die Entwicklung des Vorkommens kräftig vorangetrieben. So will man Ende September 2022 die endgültige Machbarkeitsstudie, die definitive feasibility study, für den Bau und Betrieb der Mine vorlegen. Schon im Juni 2021 hatten Vanadium Resources mit einer vorläufigen Machbarkeitsstudie eine Indikation gegeben, in welche Richtung es gehen könnte. Demnach plant man mit einem Minenleben von 27 Jahren bei Investitionskosten in Höhe von rund 200 Mio. US-Dollar (Capex). Jährlich soll Steelpoortdrift einen EBITDA von rund 214 Mio. US-Dollar sowie und ein Free Cashflow von 139 Mio. US-Dollar erwirtschaften. Bei den Produktionskosten rechnet Vanadium Resources mit 3,08 US-Dollar je Pfund Vanadium. Im August 2022 mussten Nachfrager 7,30 US-Dollar je Pfund auf dem Weltmarkt bezahlen. Die niedrigen Betriebskosten lassen also viel Spielraum für Gewinne, auch wenn der Vanadium-Preis mal fallen sollte.

    Im Laufe des Herbstes 2022 stehen aber weitere wichtige Meilensteine für das Unternehmen auf dem Programm. So wird bereits jetzt an der Finanzierung für das Projekt gearbeitet. Dazu hat Vanadium Resources die Spezialisten von HCF International Advisors als Partner gewonnen. HCF hat viel Erfahrung bei Projektfinanzierungen und seit dem Jahr 2003 bereits mehr als 12 Milliarden US-Dollar bei Investoren und Kreditgebern eingeworben.

    Nicht zuletzt will man eine allzu starke Verwässerung der bestehenden Aktionäre vermeiden und daher viel mit Fremdkapital arbeiten. Das ist in der Bergbaubranche auch üblich. Darüber hinaus aber will Vanadium Resources vor der endgültigen Entscheidung für den Bau der Vanadium-Mine auch einen Offtake-Partner präsentieren. Dabei wird ein Teil der Produktion vorab an einen Verarbeiter verkauft, im Gegenzug finanziert der Teile des Minenbaus. Bei den Details hinsichtlich Preisen und Mengen sind dabei viele Lösungen möglich. Klar ist, dass Vanadium Resources so die Zinslast senken kann, aber keinesfalls allzu große Mengen der Produktion abgeben will.

    Die Aktie von Vanadium Resources hatte im Frühjahr an der Heimatbörse in Australien ein hoch ausgebildet und zeitweise mehr als 18 Cent gekostet. In der Folge und mit dem Einbruch der Preise an den weltweiten Aktien- und Rohstoffmärkten kam es zu Gewinnmitnahmen und auch dieser Titel musste Federn lassen. Aktuell kommt Vanadium Resources auf eine Marktkapitalisierung von lediglich rund 25 Mio. Euro. Demgegenüber steht ein Nettoinventarwert (Net Present Value) des Projekts von rund 1,2 Mrd. US-Dollar. Und auch der geplante Free Cashflow von 139 Mio. US-Dollar pro Jahr übersteigt den heutigen Wert des Unternehmens um ein Mehrfaches.

    Die niedrige Bewertung der Aktie ist sicherlich dem Marktumfeld geschuldet. Eine Rolle spielt dabei aber auch der Status, in dem sich das Projekt befindet. Als Musterbeispiel der Mining-Branche dient dabei das Lassonde-Modell. Demnach sind Rohstoffprojekte vor der Entdeckung eines Vorkommens und vor Beginn des Baus einer Mine regelmäßig am niedrigsten bewertet. Dies sind also die idealtypischen Einstiegszeitpunkte für Investoren. Vanadium Resources befindet sich nun direkt vor der Entscheidung zum Bau der Mine und steht somit genau an diesem chancenreichen Punkt.
    Die Aktie sollte in Bewegung kommen, sobald die drei anstehenden Meilensteine – also die Vorlage einer überzeugenden endgültigen Machbarkeitsstudie, die Präsentation eines Offtake-Partners und die Finanzierung des Projekts -geschafft sind. Anleger setzen damit aber auch auf den Aspekt der Nachhaltigkeit, wird doch Vanadium mehr und mehr bei Speichersystemen für Windkraftanlagen und Solarparks eingesetzt. Jurie Wessels, Unternehmenschef und einer der großen Aktionäre des Unternehmens, rechnet fest damit, dass man alle drei Meilensteine in einem absehbaren Zeitraum erreicht und somit zeitnah mit dem Bau der Mine beginnen kann.

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    Vanadium Resources
    ISIN: AU0000053522
    WKN: A2PPPU
    vr8.global/
    Land: Australien / Südafrika

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    veröffentlicht am 16. September 2022 in der Rubrik Presse - News
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