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KBV-Vertreterversammlung positioniert sich klar gegen verpflichtenden Primärarztbesuch
Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), den direkten Zugang zur Psychotherapie zu erhalten. In einem vorgestern veröffentlichten Positionspapier zur geplanten Einführung des Primärarztsystems stellt die KBV klar, dass bei der psychotherapeutischen Versorgung keine zusätzliche Steuerung durch Hausärzte notwendig sei.„Die gemeinsame Haltung von KBV und Bundespsychotherapeutenkammer ist ein starkes Signal für die Patientenrechte in Deutschland“, erklärt Dieter Adler, Vorsitzender des DPNW. „Der freie Zugang zur Psychotherapie ist keine Nebensache, sondern wesentlich für eine niederschwellige, frühzeitige und bedarfsgerechte Versorgung – insbesondere in Zeiten wachsender psychischer Belastungen.“
Im Beschluss der KBV-Vertreterversammlung vom 26. Mai 2025 heißt es wörtlich: „Fachärzte für Augenheilkunde, ärztliche und psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten können weiterhin ohne Überweisung aufgesucht werden. Hier ist keine Steuerung erforderlich.“ Das DPNW sieht darin ein klares Zeichen gegen eine verpflichtende primärärztliche Vorabklärung, wie sie in verschiedenen politischen Reformvorschlägen zuletzt diskutiert wurde. Aus Sicht des DPNW sollte die Ausnahme von der Primärarztpflicht auch für psychiatrische Fachärzte und Kinder- und Jugendlichen-Psychiater gelten.
„Das ist ein vernünftiger Ansatz, der den Bedürfnissen psychisch belasteter Menschen gerecht wird“, betont Adler. „Wir brauchen den direkten Weg in die Therapie ohne neue bürokratische Hürden. Die Entscheidung der KBV zeigt, dass die fachliche Vernunft über sektorale Eigeninteressen gestellt wurde“, so Adler weiter.
Das DPNW fordert alle gesundheitspolitisch Verantwortlichen auf, sich dieser klaren Linie anzuschließen und bei der weiteren Ausgestaltung zukünftiger Versorgungssysteme sicherzustellen, dass psychisch erkrankte Menschen weiterhin unkompliziert professionelle Hilfe erhalten können.
Über den Verband
Das „Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk – Kollegennetzwerk Psychotherapie“ (DPNW) wurde am 02.05.2019 in Bonn gegründet. Es hat über 2.500 Mitglieder und 13.000 Abonnenten seines Freitagsnewsletters. Damit ist das DPNW drittgrößter Berufsverband im Bereich Psychotherapie. Der Vorstand besteht aus: 1. Vorsitzender: Dipl.-Psych. Dieter Adler, 2. Vorsitzende: Dipl.-Psych. Claudia Reimer, Dipl.-Päd. Sevgi Meddur-Gleissner. Mehr unter: www.dpnw.deVerantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk – DPNW
Herr Dieter Adler
Karmeliterstraße 1c
53229 Bonn
Deutschlandfon ..: 0228-7638203-0
web ..: http://dpnw.de
email : pr@dpnw.infoPressekontakt:
Hanfeld PR
Herr Ulrich Hanfeld
Ubierstraße 78
53173 Bonnfon ..: 01751819772
web ..: http://www.hanfeld-pr.de#
email : mail@hanfeld-pr.deDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
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Psychotherapeuten begrüßen Bekenntnis zum Erhalt des freien Zugangs zur Psychotherapie
veröffentlicht am 28. Mai 2025 in der Rubrik Presse - News
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