-
Michael Pütz von Cybersense: Warum Cloud-Abhängigkeiten Unternehmen gefährden und wie eine neu entwickelte ScoreCard digitale Souveränität messbar machen kann.
Dortmund, 21. Juli 2026 – Digitale Souveränität gilt in Politik und Wirtschaft als Schlüsselbegriff für eine widerstandsfähigere IT. In der Praxis fehlt vielen Unternehmen jedoch weiterhin der Überblick über kritische Abhängigkeiten. Das sagt Michael Pütz, Leiter Sales- & Partnermanagement bei Cybersense, im Interview mit dem digitalen Magazin MEDIEN MANAGER. Cybersense positioniert sich als „Alarmanlage für die IT“ und bietet ein Deception-basiertes IT-Frühwarnsystem zur Angriffs- und Einbruchserkennung. Nach Einschätzung des Experten haben 80 bis 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland „keine echte Kontrolle über ihre Cybersecurity- und Souveränitätsstrategie“.Für Unternehmen bedeute digitale Souveränität vor allem Kontrolle – über die eigenen Daten, kritische Geschäftsprozesse und die technischen Abhängigkeiten, auf denen diese basieren, so Pütz. Solange nicht belastbar beantwortet werden könne, wo Daten liegen, wer Zugriff auf zentrale Systeme hat und wie wechselbar Anbieter sind, fehle diese Kontrolle: „In der Unternehmenspraxis ist das Thema eher ein Kommunikationsbegriff und kein operatives Steuerungsthema.“
Bedenkliche Abhängigkeiten von Cloud-Diensten und Plattformanbietern in der Paxis
Als besonders kritisch stuft Pütz die Abhängigkeit von einzelnen Cloud-Diensten und Plattformanbietern ein. Wenn zentrale Anwendungen, Daten und Sicherheitsfunktionen stark auf einen Anbieter konzentriert seien, entstünden technische wie strategische Lock-in-Effekte. Viele Unternehmen merken erst spät, wie schwierig ein Anbieterwechsel wird, wenn Daten, Prozesse und Schnittstellen eng an eine Plattform gebunden sind. Europäische Rechenzentren internationaler Anbieter lösen die Frage nach Kontrolle und struktureller Abhängigkeit ebenfalls nicht automatisch.
Die Sicherheitsstrategie deutscher Unternehmen ist unmittelbar betroffen und „ohne Kenntnis der eigenen Abhängigkeiten nicht belastbar“, betont Pütz: „Viele setzen zudem eine vorhandene Firewall fälschlich mit zeitgemäßer Angriffserkennung gleich.“ Entscheidend sei heute nicht, ob ein Angriff stattfindet, vielmehr ob daraus realer Schaden entsteht.
KMU besonders gefährdetBesonders sichtbar ist das Problem im Mittelstand, wo spezialisierte interne Ressourcen oft fehlen, während die wirtschaftliche Abhängigkeit von funktionierenden IT-Abläufen hoch ist. Unternehmen ohne ausreichendes internes Know-how empfiehlt Pütz spezialisierte Partner – idealerweise mit Sitz, Support und Ansprechpartnern in Deutschland oder der EU, um im Ernstfall schnelle Kommunikation und klare Zuständigkeiten sicherzustellen.
Cyberrisiken und digitale Souveränität messbar machen
Cybersense entwickelt derzeit eine eigene ScoreCard, mit der sich abstraktes IT-Risiko in konkrete betriebliche Auswirkungen übersetzen lässt. Parameter sind beispielsweise die Kosten eines Tages Produktionsausfall oder eines Ausfalls zentraler Systeme. Pütz: „Erst durch diese Quantifizierung wird aus dem IT-Risiko eine Managementgröße.“ Ziel ist es, Unternehmen Transparenz über ihre Abhängigkeiten zu verschaffen und Sicherheitsstrategien gemeinsam so aufzubauen, dass strukturelle Schwachstellen gezielt adressiert werden.
Das komplette Interview unter www.cybersense.de.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Cybersense GmbH
Herr Tobias Nagel
Emil-Figge-Str. 80
44227 Dortmund
Deutschlandfon ..: +49 231 292974 00
web ..: https://cybersense.de/
email : info@cybersense.deÜber Cybersense
Cybersense, ein deutscher Spezialist für Angriffserkennung mit Sitz in Dortmund, unterstützt Unternehmen dabei, ihre Cybersicherheit gezielt zu stärken und digitale Angriffe frühzeitig zu identifizieren. Da herkömmliche Sicherheitssysteme angesichts des zunehmenden KI-Einsatzes oft an ihre Grenzen stoßen, setzt Cybersense auf eine patentierte Deception-Technologie. Täuschend echte Köder, Fallen und nachgebildete Systeme werden individuell erstellt und strategisch in der IT-Umgebung platziert, sodass Angreifer bereits in einer frühen Angriffsphase erkannt werden, bevor Schaden entsteht. Auf diese Weise hilft Cybersense, verdächtige Aktivitäten sichtbar zu machen, Angriffsbewegungen im Netzwerk schneller zu erkennen und die Reaktionsfähigkeit im Ernstfall deutlich zu erhöhen.Weitere Informationen: www.cybersense.de
Pressekontakt:
wahn&sinnig / HUP GmbH
Herr Boris Udina
Ernst-Amme-Straße 19
38114 Braunschweigfon ..: +49 174 326 11 16
web ..: http://www.wahnundsinnig.de
email : boris.udina@hup.deDisclaimer: Diese Pressemitteilung wird für den darin namentlich genannten Verantwortlichen gespeichert. Sie gibt seine Meinung und Tatsachenbehauptungen und nicht unbedingt die des Diensteanbieters wieder. Der Anbieter distanziert sich daher ausdrücklich von den fremden Inhalten und macht sich diese nicht zu eigen.
Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht der Betreiber von Link-im-Internet.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.
„80 bis 90 Prozent der deutschen Unternehmen haben keine echte Kontrolle über ihre IT-Sicherheit“
veröffentlicht am 21. Juli 2026 in der Rubrik Presse - News
Content wurde auf Link im Internet 30 x angesehen
Sie wollen diesen Beitrag verlinken? Der Quellcode lautet:
„80 bis 90 Prozent der deutschen Unternehmen haben keine echte Kontrolle über ihre IT-Sicherheit“
Lesezeit des Beitrages ca. 2 Minuten, 25 Sekunden
News-ID 258854
suchen auf Link im Internet
neuste Beiträge auf Link im Internet
- Photovoltaikanlage installiert – und jetzt? Warum Betreiber die laufende Pflege nicht unterschätzen sollten
- Über 850.000 Aufrufe in 28 Tagen: Steinhude-am-Meer.de stellt neuen Reichweitenrekord auf Social Media auf
- Ferienwohnung Channel Manager ab 10 Euro im Monat: All-in-One FeWo Software DiBooq startet neues Preismodell
- KVN Design Furniture wird zu MATSU Europe & Middle East
- MATSU Europe & Middle East: Erster Monat unter neuem Namen – Showroom in Dubai nimmt Fahrt auf
- Canary Gold ermittelt sichtbare Goldkörner in Gravitationskonzentraten von 29 der 30 1-Meter-RC-Proben aus dem Projekt Madeira River
- Altersvorsorge: Frauen müssen selbst rechnen
- Unternehmensnachfolge: Wenn das Lebenswerk ein Preisschild bekommt
- Antimony Resources Corp. (CSE: ATMY) (OTCQB: ATMYF) (FWB: K8J0) findet bei Bohrungen in der Central Zone auf Bald Hill sichtbares Gold: 285 Gramm pro Tonne (g/t) unter Anwendung eines tragbaren XRF-Geräts
- „Big Bottle Party“ am 29. August mit Live-Jazz, Kulinarik und ausgewählten Weinen
Kategorien auf diesem Portal
Link im Internet – Archiv
Adressen die Web bekannt sind